Abbas Achundi, der iranische Minister für Straßen- und Städtebau, sowie Shahin Mustafayev, der Minister für Industrie und Handel der Republik Aserbaidschan haben am gestrigen Dienstag auf einer Sitzung in Teheran die Wege zum Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit für eine Steigerung des Warentransits und des Schifffahrtshandels, den Schienentransport und kombinierten Verkehr überprüft.
Achundi betonte, dass Iran langfristig einen Ausbau der Beziehungen zur Republik Aserbaidschan insbesondere im Bereich Zoll-, Handels- und Finanzbestimmungen anstrebt. Dabei unterstrich er die Bereitschaft Irans, Aserbaidschan in den südlichen Häfen Irans, wie Bandar Imam und Bandar Schahid Radschai eine Kaianlage zur Verfügung zu stellen, damit dieses Land mittels Schienenverkehr und Transport über Land seine Waren nach dorthin weiterbefördern kann. Er fuhr fort, Iran könne als Transitweg im Süden des Kaspischen Meeres ein geeigneter Ersatz für den jetzigen Transitweg Aserbaidschans nach China über Georgien, Kasachstan und das Kaspische Meer bilden.
Der Minister für Industrie und Handel der Republik Aserbaidschan forderte mit Hinweis auf die Fähigkeiten Irans bei der Herstellung von petrochemischen Erzeugnissen die Lieferung von chemischen Produkten aus dem Iran an sein Land mit der Bahn.